Sibylle Kuhne - Schauspielerin & Sprecherin

Foto Sibylle Kuhne (Foto: Jörgen Elskamp) Foto: Jörgen Elskamp

Das Leben ... ein Spiel

Sibylle Kuhne ist seit ihrem Studium an der Theaterhochschule Leipzig als
Schauspielerin und Sprecherin tätig und hat viele schöne Rollen in ganz Deutschland gespielt.

 

Nach der Ausreise aus der DDR 1984 folgte ein berufliches Wanderleben mit Stationen in Köln, Bonn, Hamburg, Stuttgart, München, Hannover, Mainz,
Schwäbsich Hall und Berlin.

 

Gemeinsam mit ihrem Mann, dem 2015 verstorbenen Schauspieler und Regisseur Jörg Kaehler, hat sie 1995 das "Thater Haus Birkenried" gegründet.

 

Die von Jörg Kaehler ins Leben gerufenen "Siegburger Freilichtspiele" (2004 - 2010) wurden von Sibylle Kuhne als Schauspielerin und Produzentin maßgeblich mitgestaltet.

 

Herausragend ist ihre Darstellung der Solo-Rollen in "Ein Gespräch im Hause Stein
über den abwesenden Herrn von Goethe" (Peter Hacks), "Mathematik der Liebe"
(Esther Vilar), "Meine tolle Scheidung" (G. Aron), "Oskar und die Dame in Rosa"
(E.-E. Schmitt) und in "Die amerikanische Päpstin" (Esther Vilar).

 

Sibylle Kuhne ist auch eine gefragte Sprecherin. Ihre besondere Liebe gilt der Gestaltung literarisch-musikalischer Programme.

Tätigkeitsfelder

Bühne,TV, Funk, Hörbücher, Werbung, Image-Filme, Synchronisation etc.
Lesungen, Konzertmoderation, Hörbücher.

Coaching, Workshops wie "Persönlichkeit und Stimme".

Foto Sibylle Kuhne (Foto: Annette Schroeder) Foto: Annette Schroeder

Kontakt

HARB-CONNECTION

Schauspieleragentur Helmuth-Alexander Rudolph Brüchert
0176 20 111 48 2       
office@harb-connection.de


mail@sibylle-kuhne.de
0173 28 20 20 3

 

Persönliches

Ich denke in Bildern, Gefühlen und Bewegungsabläufen. Ich bin ein Bühnenmensch, versuche, den Text, die Figur, die Szene zu leben. Ich verwandle mich gern, liebe es, mit meiner Stimme zu spielen – vor der Kamera, auf der Bühne, im Gedicht.

Mein Beruf ist mein Lebenselixier.

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In Delitzsch, einer Kleinstadt bei Leipzig, im Zeichen des Skorpions geboren, wollte ich immer in die große weite Welt. 

 

Der Schauspieler und Regisseur Jörg Kaehler (verstorben am 19.7.2015) war fast vierzig Jahre lang mein Lebens- und Arbeitspartner. Wir hatten uns bei Dreharbeiten in Halle/Saale kennengelernt, als ich unter seiner Regie im damaligen Fernsehtheater Moritzburg probieren und spielen durfte.

 

Im Laufe der Jahre sind wir in kleinen und großen Theatern in ganz Deutschland aufgetreten, im eigenen Haus oft in Zwei-Personen-Stücken wie: „Geliebter Lügner“. Er – der Bernhard Shaw, ich – seine Schauspielerin. „Casanova auf Schloß Dux“. Er – der Casanova, ich – die böhmische Haushälterin. „Love Letters“. Er – der Kluge, Brave, Fleißige, der seinen Weg unbeirrt nach oben geht, ich – die lebensgierige Melissa, die alles hat und kann – und alles verspielt.

 

Unser Sohn wurde 1981 in Leipzig geboren und ist nun schon selbst verheiratet. Am 4.4.1984 sind wir mit ihm von Leipzig in den Westen ausgereist, nach Köln. Und im Bergischen fanden wir dann unseren Lebensmittelpunkt, wie man so schön sagt. Das hat uns geholfen, mit den vielen beruflichen Reisen, den zeitweiligen Arbeitswohnsitzen und Schulwechseln zurechtzukommen.

 

Schließlich haben wir 1995 ein Haus gebaut, in dem dann das Zimmertheater "Haus Birkenried" entstanden ist, die "Eizelle" für alle folgenden Theaterproduktionen, auch die Siegburger Freilichtspiele. Welch großes Unternehmen haben wir da bewältigt – mit Jörg Kaehler als spiritus rector, Regisseur, Schauspieler: „Jedermann“, „Faust“, „Romeo und Julia“, „Diener zweier Herren“, „Mirandolina“, „Casanova auf Schloß Dux“, „Cyrano de Bergerac“ …

 

Das ist Geschichte. 
Ich bin stolz auf das, was wir aus eigener Kraft geschaffen haben und dankbar für diese Zeit einer großen innigen Gemeinschaftsarbeit: „Theater Haus Birkenried“ 1996–2016, „Neunkirchner Freilichtspiele“ 2000–2002, „Siegburger Freilichtspiele“ 2004–2010. 

 

Nach der Wende sind wir immer wieder in Leipzig gewesen, sind aufgetreten, konnten Kontakte auffrischen, neue knüpfen, haben schließlich eine Wohnung gemietet und sind fortan zwischen NRW und Sachsen gependelt, bis ich nach dem Tod meines Mannes ganz nach Leipzig zurückgekehrt bin. Ich bin nach Hause gekommen.

1988 Blick über die Mauer von West nach Ost 1988 Blick über die Mauer von West nach Ost
2007 Sibylle & Jörg, Molly & Benni in New York 2007 Sibylle & Jörg, Molly & Benni in New York

Klinger – Asenijeff – Beethoven

2020 treffen zwei Jubiläen zusammen, die inhaltlich eng miteinander verbunden sind. 
Der 250. Geburtstag von
Ludwig van Beethoven
und der 100. Todestag von Max Klinger.

Unterhaltsames, kurzweiliges Programm mit vielen interessanten Details 
zum Leben und Schaffen dreier großer Persönlichkeiten.

Im Mittelpunkt: die Entstehung der
Beethoven-Skulptur.

„Der Beethoven Klingers ist der Beethoven der neunten Symphonie.“ (Elsa Asenijeff)

Mitwirkende:
Sibylle Kuhne - 
Schauspielerin
Tommaso Graiff - Pianist

 

„Hälfte des Lebens“ 

Friedrich Hölderlin (1770 – 1843) zählt zu den bedeutendsten Lyrikern seiner Zeit.

 

Bis heute fasziniert sein lyrischer Briefroman „Hyperion“, der wie ein großes Gedicht geschrieben ist, in einer einzigen fortschreitenden Melodie. 

„Hyperion“ zählt zum Schönsten klassischer deutschsprachiger Literatur. Dichterisch überhöht erzählt Hölderlin darin den Lauf seines Lebens und nimmt visionär alle Tragik voraus. 

Die schwärmerische Liebesgeschichte mit Susette Gontard, ihr Tod, sein Rückzug in die Einsamkeit, in die Welt Griechenlands, berühren uns sehr. „Hyperion“ ist ein Teil von Hölderlin selbst, Susette ist seine Diotima, die er auch in seinen Gedichten „besingt“. 

Briefe von Susette Gontard und Friedrich Hölderlin offenbaren uns ganz unmittelbar die tiefen Gefühle dieser Liebenden, deren Verzweiflung und die Ausweglosigkeit ihrer Liebesbeziehung, die nur durch Trennung und Tod aufgelöst werden konnte. 

 

Die Schauspielerin Sibylle Kuhne trägt aus Hölderlins reichem lyrischen Werk vor und liest aus seinem Briefroman „Hyperion oder Der Eremit in Griechenland“ sowie den Liebesbriefen von Susette Gontard und Friedrich Hölderlin. 

 

„Hälfte des Lebens“ symbolisiert den Bruch in Hölderlins Leben zwischen Erfüllung und Todesahnung in einer Zeit gesellschaftlicher Umwälzung durch die Französische Revolution, des literarischen Wandels von der Klassik zur Moderne. Der schmerzliche Drehpunkt in Hölderlins Leben begann mit der Trennung von Susette Gontard, die als Diotima unsterblich weiterlebt.

 

Vom Rhein an die Seine

Heinrich Heine
(1797 – 1856) ist einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Dichter.

Sibylle Kuhne jubelt und trauert mit dem spöttischen Dichter, wenn sie seine berühmten Verse vorträgt. Sie erzählt manch kuriose Begebenheit und amouröse Schnurre.
Heine hadert mit Gott und mit sich selber. Er liebt Dampfnudeln und dicke Frauen. Die Lorelei singt ihr süß-verderbliches Lied.

Das Akkordeon-Duo Ef&Es entführt uns musikalisch nach Frankreich mit Chansons und Musettes.

 

 

Ich mach ein Lied aus Stille

Eva Strittmatter zum 90. Geburtstag
Lesung: Schauspielerin Sibylle Kuhne

 

Eva Strittmatter 

(1930-2011) gehört zu den meistgelesenen und populärsten Schriftstellerinnen der DDR. 
 

Während ihres Lebens auf dem Lande mit Kindern, Tieren, prominenten Gästen, an der Seite eines bekannten Schriftstellers, ringt sie sich ihr eigenes Dichterleben im arbeitsreichen Tageslauf ab. 

„Ich sehne mich nach einem Ausbruch und warte auf Gelegenheit.“ 
 

Unvergessen ihre Gedichte und die „Briefe aus Schulzenhof“, zutiefst anrührend, manchmal sogar erschütternd die Offenheit in ihrem lyrischen Alterswerk.
 

„Wer Gedichte schreibt, hat wohl ein besonders ausgeprägtes Harmoniebedürfnis. Er versucht, durch Poesie, Kräfte und Gegenkräfte ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Kräfte und Gegenkräfte, die in ihm selber sind.“ (Eva Strittmatter)
 

 

ALLES IST EINS

Rainer Maria Rilke
(1875 – 1926) war ein großer „Sänger der Liebe“, voller Sehnsucht nach Vollendung und Erlösung. Ein Tröster, der uns an die Hand nimmt und entführt zur Quelle allen Seins. „Du mußt das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest“.

Sibylle Kuhne trägt berühmte Gedichte vor wie „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ oder „Alles ist Eins“. Tauchen Sie ein in die Magie eines Dichters.

 

 

Esther Vilar
DIE AMERIKANISCHE PÄPSTIN
mit Sibylle Kuhne
 

Im Jahre 2022 besteigt eine Frau den Thron des Papstes.
Johanna II. findet eine in jeder Hinsicht ruinierte Kirche vor, der die Gläubigen davonlaufen. Was tun? Brauchen wir einen Gott?

Esther Vilars grandioses Stück regt dazu an, sich Gedanken zu machen über unser Verhältnis zum Glauben.

Intelligent, brisant, provokant!

 

 

 

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