Sibylle Kuhne - Schauspielerin & Sprecherin

 

2025  

Verschoben.
Termin steht noch nicht fest.

"Die Weise von Liebe und Tod des Cornets Christoph Rilke" – Melodram
von Rainer Maria Rilke und Viktor Ullmann für Klavier und Sprechstimme.
Komponiert von Ullmann im Ghetto Theresienstadt 1944.

Außergewöhnliche Erlebnis-Literatur in einem faszinierenden Wortkonzert. 

Interpreten: Schauspielerin Sibylle Kuhne und Tommaso Graiff am Flügel

Ort: Ariowitsch-Haus, Kultur- und Begegnungszentrum
Hinrichsenstr. 14, 
04105 Leipzig
Telefon 0341 2254 1000
 

2026

 

Mo., 18.05.
17-19 Uhr

"Schattenmond" Abend der Performance

Anläßlich der Jahres-Kunstausstellung der GEDOK - Performances:
+ aus dem Künstlerbuch "in einer schachtel luft" Collagen mit 
Jana Franke &
Brunhild Fischer + "Die Sammlung K'innen stellt sich vor" mit Gabriele Juvan
+ "Wann war dieser Moment": Sibylle Kuhne & Bildwerke von Chrisiana Heidemann
                                                                                      Isolde Dreßler, Violine (Audio)

Ort: Haus des Buches/Literaturhaus, Gerichtsweg 28, 04103 Leipzig

 

Do., 21.05.
19:30 Uhr

"Schicksalhafte Saiten - Bücher verfolgter Menschen"
Paul Mühsam
 (1876 Brandenburg/Havel - 1960 Jerusalem)

Jurist, Schriftsteller, Humanist.  
Musikalische Lesung mit der Schauspielerin Sibylle Kuhne und dem Kantor
Yoed Sorek. Sibylle Kuhne erzählt, zitiert Biografisches und trägt aus Versepen von Paul Mühsam vor. Wie aus dem bedeutenden Werk "Der ewige Jude" - Dichtung in 12 Stationen. Für eine alle Konfessionen übergreifende Religion der Menschlichkeit.
Der Kantor Yoed Sorek zündet zum Sonnenuntergang Kerzen an, um das Jüdische Fest Schawuot einzuläuten.

Ort:  Alte Synagoge/Literaturhaus, Obermarkt 17, 02826 Görlitz

 

Fr., 29.05.
19:30 Uhr

"Zwischen Kindermärchen und Krematorium"
Ilse Weber (1903 Witkowitz Mährisch-Ostrau - 1944 Auschwitz)

Deutschsprachige tschechische Kinderbuch- und Hörspielautorin / Übersetzerin 
Briefe, Gedichte und Lieder von Ilse Weber legen Zeugnis ab von ihrem Schicksal und dem ihrer Familie.

In einer musikalische Lesung verwebt die Schauspielerin Sibylle Kuhne Webers Oevre mit ihren biografischen Stationen, von dem Pianisten Lewin Krumpschmidt begleitet mit Liedern, die sie in Theresienstadt geschrieben hat. 

Ort: Soziokulturelles Zentrum Alberttreff, Am Marstall 1, 01558 Großenhain

 

So., 13.06.
17:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

"Vollkommeneres wurde nie und wird nicht werden als die Liebe"
Paul Mühsam (1876 Brandenburg/Havel - 1960 Jerusalem)

Die Schauspielerin Sibylle Kuhne stellt den jüdischen Juristen und Schriftstellersteller Paul Mühsam vor, der 1933 nach Palästina emigrierte.
Bewegende Lebensgeschichte, bedeutende Werke wie "Der ewige Jude".
Großer Humanist
Der Kantor Frank Zimpel wird die szenische Lesung musikalisch begleiten.

Ort: Fahrradkirche Zöbigker, Dorfstr. 2, 04416 Markkleeberg

 

Fr., 26.06.
19:00 Uhr

Die Schauspielerin Eva Mayer (1917 München - 2008 Leipzig)
"Der alte Mann und das Kind - Vatergeschichten" 
Eva, das Kind, wuchs im Kreise von Malern, Schauspielern und Schriftstellern auf, für die in Schwabing bei ihrem Vater Alfred Mayer, dem "täigen Freund aller Künstler" (Nachruf Vossische Zeitung, 1932) immer die Tür offenstand.
Da setzen ihre Kindheitserinnerungen ein, aus denen die Schauspielerinnen
Sibylle Kuhne und Barbara Trommer vortragen - Auszüge aus der Laudatio des Leipziger Theaters sowie andere Dokumente. Am Flügel: Anja Halefeldt.
Ort: Grieg-Begegnungsstätte, Talstr. 10, 04103 Leipzig

 

So., 28.06.
18:00 Uhr

"Zur Heimat erkor ich mir die Liebe" Jüdisches Programm mit Musik & Dichtung
Performance: Schauspielerin Sibylle Kuhne & Svitlana Yudelevych - Kletzmergeige
Poesie voller Hoffnung und Liebe. Lyrik und Prosa aus der Bukowina/Czernowoitz, u.a. Rosa Ausländer. Lyrik aus Berlin/Münschen: Mascha Kalèko, Else Lasker-Schüler. Aus Odessa: Alexander Bejderman.

Ort: Ariowitsch-Haus, Kultur- und Begegnungszentrum, kleiner Festsaal

Ariowitsch-Haus, Hinrichsenstr. 14, 04105 Leipzig, Telefon 0341 2254 1000

 

Mi., 08.07.
19:00 Uhr

"Zur Heimat erkor ich mir die Liebe"  Musik & Poesie
Leben und Dichtung jüdischer Künstlerinnen und Künstler. Musikalische Lesung. Performance: 
Schauspielerin Sibylle Kuhne & Antje Taubert - Klarinette/Baßklarinette.
Poesie voller Hoffnung und Liebe, voller Schmerz und Glück. Lyrik und Prosa aus der Bukowina/Czernowoitz, u.a. Rosa Ausländer. Lyrik aus Berlin/Münschen: Mascha Kalèko, Else Lasker-Schüler. Aus Odessa: Alexander Bejderman.

Ort: Soziokulturelles Zentrum E-Werk, Lichtstraße 1, 04758 Oschatz

 

So., 23.08.
15:00 Uhr

 

18:30 Uhr

"Der Ring des Propheten" - u.a. Jüdische Märchen von Ilse Weber(1903-1944).

"im Ton alter Volksmärchen", "Eine Bereicherung der Jüdischen Kinderliteratur."

"Zwischen Kindermärchen und Krematorium"
Konzertlesung mit Sibylle Kuhne,

Schauspielerin - musikalische Begleitung: Lewin Krumpschmidt

Ort: Museum Schloß Klippenstein,,/Radeberg, Schloßstraße 6, 01454 Radeberg

   
Fr., 01.10.
19:00 Uhr

VIKA! Auftakt Veranstaltungsreihe Frauenkino zum "Internationalen Tag älterer Menschen". Gespräch zum gleichnamigen Dokumentarfilm über die älteste DJane in Warschau. Trailer, Fotos der Leipziger Filmpremiere, Fragerunde mit Sibylle Kuhne, die den Film synchronisiert und VIKA ihre Stimme geliehen hat.
Ort: Polnisches Intitut Leipzig, Markt 10, 04109 Leipzig

 

So., 04.10.

16:00 Uhr

"rüberkommen" Salonkultur 2026 c/o Ida Gertrud Schleising:

"Ida Dehmel gründete 1926 die GEDOK als Zusammenschluß von Künstlerinnen alles Sparten. ... Sie veranstaltete sowohl in ihrem Haus im Berliner Tiergarten als auch in ihrer Villa in Hamburg-Blankenese Salons und ermöglichte dadurch gesellschaftlichen Diskurs." Den setzen wir fort. Mit Salon 2 in Görlitz.
Als Gesprächspartnerin mit dabei: Schauspielerin Sibylle Kuhne.
Ort: 
"Ars Augusta" bei Eleni Triada Müller, Görlitz

Eintritt frei (Spenden erbeten)

 

Do., 15.10.

19:00 Uhr

Paul Mühsam (1876 Brandenburg/Havel - 1960 Jerusalem)
Jurist, Schriftsteller. 
"Ein Leben in der eigenen Sprache"  
Lesung mit der Schauspielerin Sibylle Kuhne. Sie erzählt, zitiert Biografisches und trägt aus Versepen von Paul Mühsam vor, wie aus seinem bedeutendsten Werk "Der ewige Jude" - Dichtung in 12 Stationen. Er tritt für eine alle Konfessionen übergreifende Religion der Menschlichkeit ein. Großer Humanist.

Ort: Galerie Koenitz, Dittrichring 16, 04109 Leipzig

 
So., 25.10.
11:00 Uhr

"Klinger - Asenijeff - Beethoven" Auftakt zum Beethovenjahr 2027

Unterhaltsames, kurzweiliges Programm zum Leben und Schafffen dreier Künstlerpersönlichkeiten.
Im Mittelpunkt steht die Entstehung der Beethoven-Skulptur.
Auf sehr persönliche Weise bringt die Schauspielerin Sibylle Kuhne diese drei Künstler in einen unmittelbaren Zusammenhang. Sie erzählt und zitiert, liest und trägt vor aus Historie, Briefen, Dokumenten. 

Die Textbeiträge ergänzend, erklingen Musikstücke von Ludwig van Beethoven (1770-1827), gespielt von Tommaso Graiff auf dem Flügel.

Eine Veranstaltung der Lotter-Gesellschaft Leipzig
Ort: Alte Handelsbörse Leipzig-Zentrum, Nachmarkt
Eintritt: 20€ / erm.15€

 

Fr., 30.10.
17:00 Uhr

"Zur Heimat erkor ich mir die Liebe" Jüdisches Programm mit Musik & Dichtung
Performance: Schauspielerin Sibylle Kuhne & Katharina Nicolaus - Klavier
Poesie voller Hoffnung und Liebe., Zweifel und Glück. Lyrik und Prosa aus der Bukowina/Czernowoitz, u.a. Rosa Ausländer. Lyrik aus Berlin/Münschen: Mascha Kalèko, Else Lasker-Schüler. Aus Odessa: Alexander Bejderman.

Ort: Rathausgalerie Grimma, Markt 27, 04668 Grimma

 

   

 

                         Eva Mayer - Szenenfoto ©Helga Wallmüller                               

       Filmpremiere VIKA! in den Passagekinos Leipzig: Sibylle Kuhne & VIKA

"Hunger auf Leben" Sibylle Kuhne liest Brigitte Reimann (Grafik ©Sylvia Gerlach) 

 "leipzig liest!" 2026 Frauen-Biografien u.a. Hildegard Krahmer - Puppenmacherin 

                 "Weibergeschichten" Szenenfoto ©Maike Böschemeyer)

      "Cornet" von Rilke/Ullmann - Wortkonzert mit Sibylle Kuhne (Foto privat)          

Sibylle Kuhne als "Die amerikanische Päpstin" (Foto: Kerstin Becker) Sibylle Kuhne als "Die amerikanische Päpstin" (Foto: Kerstin Becker)

Freude, schöner Götterfunken
Klinger – Asenijeff – Beethoven

2020 treffen zwei Jubiläen zusammen, die inhaltlich eng miteinander verbunden sind. 
Der 250. Geburtstag von
Ludwig van Beethoven
und der 100. Todestag von Max Klinger.

Unterhaltsames, kurzweiliges Programm mit vielen interessanten Details 
zum Leben und Schaffen dreier großer Persönlichkeiten.

Im Mittelpunkt: die Entstehung der
Beethoven-Skulptur.

„Der Beethoven Klingers ist der Beethoven der neunten Symphonie.“ (Elsa Asenijeff)

Mitwirkende:
Sibylle Kuhne - 
Schauspielerin
Tommaso Graiff - Pianist

 

„Hälfte des Lebens“ 

Friedrich Hölderlin (1770 – 1843) zählt zu den bedeutendsten Lyrikern seiner Zeit.

 

Bis heute fasziniert sein lyrischer Briefroman „Hyperion“, der wie ein großes Gedicht geschrieben ist, in einer einzigen fortschreitenden Melodie. 

„Hyperion“ zählt zum Schönsten klassischer deutschsprachiger Literatur. Dichterisch überhöht erzählt Hölderlin darin den Lauf seines Lebens und nimmt visionär alle Tragik voraus. 

Die schwärmerische Liebesgeschichte mit Susette Gontard, ihr Tod, sein Rückzug in die Einsamkeit, in die Welt Griechenlands, berühren uns sehr. „Hyperion“ ist ein Teil von Hölderlin selbst, Susette ist seine Diotima, die er auch in seinen Gedichten „besingt“. 

Briefe von Susette Gontard und Friedrich Hölderlin offenbaren uns ganz unmittelbar die tiefen Gefühle dieser Liebenden, deren Verzweiflung und die Ausweglosigkeit ihrer Liebesbeziehung, die nur durch Trennung und Tod aufgelöst werden konnte. 

 

Die Schauspielerin Sibylle Kuhne trägt aus Hölderlins reichem lyrischen Werk vor und liest aus seinem Briefroman „Hyperion oder Der Eremit in Griechenland“ sowie den Liebesbriefen von Susette Gontard und Friedrich Hölderlin. 

 

„Hälfte des Lebens“ symbolisiert den Bruch in Hölderlins Leben zwischen Erfüllung und Todesahnung in einer Zeit gesellschaftlicher Umwälzung durch die Französische Revolution, des literarischen Wandels von der Klassik zur Moderne. Der schmerzliche Drehpunkt in Hölderlins Leben begann mit der Trennung von Susette Gontard, die als Diotima unsterblich weiterlebt.

 

Vom Rhein an die Seine

Heinrich Heine
(1797 – 1856) ist einer der bekanntesten und beliebtesten deutschen Dichter.

Sibylle Kuhne jubelt und trauert mit dem spöttischen Dichter, wenn sie seine berühmten Verse vorträgt. Sie erzählt manch kuriose Begebenheit und amouröse Schnurre.
Heine hadert mit Gott und mit sich selber. Er liebt Dampfnudeln und dicke Frauen. Die Lorelei singt ihr süß-verderbliches Lied.

Das Akkordeon-Duo Ef&Es entführt uns musikalisch nach Frankreich mit Chansons und Musettes.

 

 

Ich mach ein Lied aus Stille

Eva Strittmatter
Lyrische Bekenntnisse

Lesung: Schauspielerin Sibylle Kuhne

 

Eva Strittmatter 

(1930-2011) gehört zu den meistgelesenen und populärsten Schriftstellerinnen der DDR. 
 

Während ihres Lebens auf dem Lande mit Kindern, Tieren, prominenten Gästen, an der Seite eines bekannten Schriftstellers, ringt sie sich ihr eigenes Dichterleben im arbeitsreichen Tageslauf ab. 

„Ich sehne mich nach einem Ausbruch und warte auf Gelegenheit.“ 
 

Unvergessen ihre Gedichte und die „Briefe aus Schulzenhof“, zutiefst anrührend, manchmal sogar erschütternd die Offenheit in ihrem lyrischen Alterswerk.
 

„Wer Gedichte schreibt, hat wohl ein besonders ausgeprägtes Harmoniebedürfnis. Er versucht, durch Poesie, Kräfte und Gegenkräfte ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Kräfte und Gegenkräfte, die in ihm selber sind.“ (Eva Strittmatter)
 

 

ALLES IST EINS

Rainer Maria Rilke
(1875 – 1926) war ein großer „Sänger der Liebe“, voller Sehnsucht nach Vollendung und Erlösung. Ein Tröster, der uns an die Hand nimmt und entführt zur Quelle allen Seins. „Du mußt das Leben nicht verstehen, dann wird es werden wie ein Fest“.

Sibylle Kuhne trägt berühmte Gedichte vor wie „Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen“ oder „Alles ist Eins“. Tauchen Sie ein in die Magie eines Dichters.

 

 

Esther Vilar
DIE AMERIKANISCHE PÄPSTIN
mit Sibylle Kuhne
 

Im Jahre 2022 besteigt eine Frau den Thron des Papstes.
Johanna II. findet eine in jeder Hinsicht ruinierte Kirche vor, der die Gläubigen davonlaufen. Was tun? Brauchen wir einen Gott?

Esther Vilars grandioses Stück regt dazu an, sich Gedanken zu machen über unser Verhältnis zum Glauben.

Intelligent, brisant, provokant!

 

 

 

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© Sibylle Kuhne Schauspielerin. Sprecherin für Funk und Fernsehen, Synchron und Werbung. Hörbücher. Seminare.